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Grace - A Story of Love



Text: Arno Zandl, OVB; Bilder: Elias Mattig


Das Bühnenmosaik Rosenheim hat mit seiner energiegeladenen ABBA-Musik-Show "Grace - A Story of Love" Premiere gefeiert. Unter der Regie von Monika Hagitte und in enger Zusammenarbeit mit Anna Mechtl und Stephanie Santer entstand eine Rahmenhandlung, die alle Erwartungen übertraf. Das Kurhaus war an beiden Aufführungsabenden mit jeweils 600 Besuchenden restlos ausverkauft.

 

Das rund 50-köpfige Ensemble des Tanz-, Theater und Musikvereins "BühnenMosaik" probte ein halbes Jahr lang für das ABBA-Musical. Die Ursprünge des Projekts liegen etwa vier Jahre zurück, als im Wahlpflichtkurs der elften Klasse "Musik in der sozialen Arbeit" an der FOSBOS Rosenheim unter der Leitung von Musiklehrerin Monika Hagitte ein Team aus bühnenbegabten Solisten entstand. Mit "The Greatest Showman" feierten sie ihren ersten großen Erfolg, woraufhin im Herbst 2023 BühnenMosaik gegründet wurde. Einige Hauptrollen in "Grace" werden von ehemaligen Schülern übernommen: Romy Fischer und Antonia Gambardella teilen sich die Hauptrolle von Rose. Ebenso Jasmina Hotter, die neben Laura Broszeit in der Rolle von Roses Tochter Grace auftritt, sowie Manuel Zach als Paul, der durch seine Highschool-Liebe mit Rose zu Graces Vater wird.


Slideshow Freitag Abend


Gemeinsame FOSBOS-Zeit macht Liebe leicht

 

"Aufgrund dieser intensiven gemeinsamen Zeit an der FOSBOS und bei BühnenMosaik fällt es mir leicht, mit Manu ein Liebespaar zu spielen", sagt die 21-jährige Romy Fischer, die in München Grundschullehramt studiert und nebenbei als Sängerin arbeitet.

Die 21-jährige Anastasia Antoneac, ebenfalls ehemalige Schülerin der FOSBOS und nun Auszubildende zur Steuerfachangestellten, leitet als "hervorragende Pianistin die Band souverän", wie Monika Hagitte stolz bemerkt. Ihr zur Seite stehen die ambitionierten Jungmusiker Leo Platzk (E-Gitarre), Johannes Gartner (E-Bass) und Michael Mayer (Schlagzeug).


Anastasia schwärmt von ihren Band-Kollegen: "Ich habe selten so talentierte Menschen kennengelernt. Sie spielen fast ausschließlich nach Gehör, fragten vor jedem Stück nach der Tonart - und zack - konnten sie das ganze Lied spielen. " Die Anpassung der Tonarten der 16 gesungenen ABBA-Pop-Songs an den 41-köpfiigen Chor stellte für die Instrumentalisten keine größere Herausforderung dar.

 

Ohrwürmer wie "Take a Chance on me", "Dancing Queen", The Winner Takes It All", "SOS", oder "Money, Money, Money" wurden von Solostimmen, dem mehrstimmigen Chor und dem 15-köpfigen Tanzensemble unter der Leitung und Choreografie von Laura Broszeit bravourös inszeniert. Das Publikum spendete immer wieder spontanen Szenenapplaus und klatschte mit, wodurch eine Konzertatmosphäre entstand, die phasenweise zu einem musikalisch-emotionalen Dialog zwischen Bühnen-Akteuren und Zuhörern führte. Die ABBA-Mania hatte sich im gesamten Saal verbreitet und die Rhythmus-Energie übertrug sich von den BühnenMosaik-Protagonisten direkt auf die Besucher.


Die Handlung des Stücks mit mehreren Zeitsprüngen wird beim Zuschauen fast zur Nebensache. Es geht um Sinnlichkeit, Trauer, Liebe und jugendliche Dynamik gespickt mit Akrobatik und witzigen Pointen. Unter anderem die "Waterloo"-Bar wird zum Blickfang auf der Bühne.


Das Stück spielt im Jahr 1980 in New York. Die junge Grace erhält von ihrer kranken Mutter einen Brief, der sie auf eine Zeitreise in den Sommer 1980 mitnimmt. Sie erfährt von den Partys im "Waterloo" und dem letzten Wunsch ihrer Mutter. Gemeinsam mit ihren Freundinnen reist Grace nach New York, um ihren Vater zu finden. Die Bar "Waterloo" leitet das "Grande Finale" ein: Aiden und Grace finden zunehmend Sympathie füreinander und es kommt zum Treffen zwischen Grace und ihrem Vater Paul.


Der dramatische Höhepunkt der Geschichte wurde musikalisch durch die ABBA-Songs "Waterloo", "Thank You For The Music", "Mamma Mia", "Gimme, Gimme, Gimme" und "Voulez-Vous" inszeniert. In Begleitung von Chor, Tanzensemble und unter Einsatz von Pyrotechnik bebte der Kursaal in der Schlussszene. Als Zugaben setzten "Dancing Queen" und "Mamma Mia" den Schlusspunkt des Bühnen-Spektakels.


Slideshow Samstag


Grace-Darstellerin auch für Choreografie des Tanzes zuständig

 

Die 21-jährige Laura Broszeit, die neben der Rolle der Grace auch für die Tanz-Choreografie zuständig war, sieht den Erfolg des ABBA-Musicals im guten Miteinander des Ensembles.

"Generell kann man sagen, dass sich niemand im Ensemble für etwas Besseres hält, weil er oder sie eine Hauptrolle hat. Das finde ich unglaublich wichtig." sagt Laura Broszeit.


"Die Theatergemeinschaft ist wie eine große Familie, bei der es viele Spezialisten gibt, die ineinandergreifen: vom Marketing, Finanzierung und Management über den Auftritt (in den sozialen) Medien bis hin zu den künstlerischen Bereichen wie Chor, Band, Tanz, Schauspiel, Bühnenbild, Requisite, Tontechnik, Lichttechnik und dem Verpflegungsteam an den langen Probenwochenenden", ergänzt Monika Hagitte. Stellvertretend für die vielen fleißigen Hände seien Jonas Stadler (Beleuchtungstechnik), Simon Beney (Tontechnik), Stephanie, Benedikt und Roland Santer (Requisite) genannt.


Ob, wann und wo es zu weiteren Aufführungen von "Grace" kommt, ist noch unklar: "BühnenMosaik hat keine eigenen Theaterräume, deshalb sind wir darauf angewiesen, was uns angeboten wird. Wenn sich Möglichkeiten ergeben, sind wir für Gastspiele offen", so Monika Hagitte.


 
 
 

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